5 Remarketing-Taktiken für Google Ads, die du heute umsetzen kannst

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Stell dir Folgendes vor: Du bist auf der Suche nach einem neuen Paar Turnschuhe und stöberst durch den Nike-Store und versuchst, die perfekten Sneaker zu finden. Nach zwei Minuten erhältst du eine Benachrichtigung, dass dich jemand in einem lustigen Katzenvideo auf Facebook markiert hat, und du gerätst in eine endlose Spirale der Ablenkung.

Wenn du das nächste Mal dein Telefon herausziehst und im Internet surfst, siehst du eine Werbeanzeige mit genau denselben Turnschuhen, die du dir angesehen hast. Du klickst dich schließlich durch und schließt den Kauf ab. Das ist Remarketing auf den Punkt gebracht!

Was genau ist eine Remarketing-Kampagne?

Remarketing-Kampagnen ermöglichen es, Nutzern, die deine Website bereits besucht haben, gezielte Anzeigen zu zeigen.

Du kannst Remarketing-Kampagnen sowohl auf Facebook Ads als auch auf Google Ads durchführen. Wenn du deine Kampagne auf Facebook durchführst, dann sehen die Besucher deiner Website deine Anzeigen, während sie auf Facebook, Instagram und dem Partnerseiten unterwegs sind.

Wenn du deine Kampagnen bei Google Ads und im Google-Display-Netzwerk startest, sehen deine Website-Besucher deine Anzeigen, wenn sie im Internet surfen, YouTube-Videos ansehen oder Websiten besuchen, die sich für die Schaltung von Google-Anzeigen entschieden haben.

Das Ziel ist es, deine Marke im Bewusstsein deiner Zielgruppe an vorderster Front zu halten und sie dazu zu bewegen, auf deine Website zurückzukehren (und hoffentlich einen Kauf zu tätigen).

Um meinen Standpunkt zu veranschaulichen, hier ein Beispiel einer Remarketing-Anzeige eines E-Commerce-Unternehmens:

Verwende Google-Zielgruppen für Remarketing, um Besucher beim Surfen im Web zu speichern. Bildquelle

Obwohl Remarketing-Anzeigen oft mit Online Handel in Verbindung gebracht werden, sind sie sehr vielseitig und können in allen Branchen eingesetzt werden.

Wenn du zum Beispiel ein SaaS-Unternehmen betreibst, kannst du deine Website-Besucher leicht mit Remarketing-Anzeigen ansprechen und sie dazu verleiten, auf deine Website zurückzukehren und sich für die Nutzung deines Produkts anzumelden:

Auch SaaS-Unternehmen können potenzielle Kunden für verschiedene Conversion-Ziele erneut ansprechen. Bildquelle

Möchtest du Remarketing-Anzeigen in deinen Marketing-Mix integrieren und damit deine Umsätze erhöhen? Dann bist du am richtigen Ort. In diesem Blogbeitrag werden wir Folgendes diskutieren:

  • Warum man Remarketing-Anzeigen schalten sollte
  • Wie man Remarketing-Kampagnen in Google-Ads einrichtet
  • 5 Taktiken zur Verbesserung deiner Google-Remarketing-Kampagnen

Lies weiter, um mehr zu erfahren!

Warum man Remarketing-Anzeigen schalten sollte

Einfach gesagt, Remarketing-Anzeigen geben dir eine zweite Chance, deine Webseiten-Besucher zu Kunden zu machen.

Betrachte es mal von dieser Seite: Wenn ein Webseiten-Besucher deine Webseite verlässt, bedeutet das nicht unbedingt, dass er nicht an deinem Angebot interessiert ist. Möglicherweise sind Besucher abgelenkt, beschäftigt oder wollen sich vor dem Kauf über Alternativen informieren.

Remarketing zur Steigerung der Einnahmen

Jetzt wird’s spannend, denn: Je mehr Kontaktpunkte oder Interaktionen Kunden vor dem ersten Kauf mit deiner Marke erreichen, desto höher der Umsatz beim Kauf.

Du hast richtig gelesen – Statistiken zeigen, dass, wenn jemand eine Website besucht und sofort einen Kauf abschließt, sein durchschnittlicher Bestellwert um ca. 75€ schwankt. Aber wenn jemand mit der jeweiligen Marke durchschnittlich sieben Mal interagiert, bevor er den Kauf abschließt, gibt er am Ende durchschnittlich 144€ aus.

Was bedeutet das für dich? Wenn es dir gelingt, im Bewusstsein deiner Besucher an vorderster Front zu bleiben und sie dazu zu ermutigen, deine Website erneut zu besuchen, hast du gute Chancen, sie zu tatsächlichen Kunden zu machen und sie zu einem höheren Transaktionswert zu bewegen.

Bessere Conversion-Raten erzielen

Wie gut sind deine Chancen auf Conversions genau? Nun, Statistiken zeigen, dass die durchschnittliche Clickthrough-Rate für Display-Anzeigen 0,07% beträgt, während die Clickthrough-Rate für Remarketing-Anzeigen 0,7% beträgt.

Darüber hinaus wissen wir auch, dass Website-Besucher, die an eine Website erinnert werden, mit einer 70% höheren Wahrscheinlichkeit einen Kauf auf der Website tätigen. Ich würde sagen, das sind ziemlich gute Chancen! 😉

Wie man Remarketing-Kampagnen auf Google-Ads einrichtet

Die Erstellung einer Remarketing-Kampagne umfasst zwei Schritte. Du musst Folgendes tun:

  1. Deine Remarketing-Zielgruppe in Google-Analytics erstellen
  2. Deine Remarketing-Kampagne auf Google-Ads erstellen

In diesem Abschnitt führe ich dich durch den gesamten Prozess und zeige dir, wie du deine Anzeigen einrichten kannst.

Remarketing-Zielgruppen in Google-Analytics erstellen

Um eine Remarketing-Liste in Google-Analytics einzurichten, öffne das Menü in Google-Analytics und wähle „Admin“ und dann „Zielgruppen definieren“.

Wenn du auf „Zielgruppen definieren“ klickst, öffnet sich ein kleineres Menü. Wähle von hier aus „Zielgruppen“ und klicke dann auf die rote Schaltfläche mit der Aufschrift „+ Neue Zielgruppe“.

Nenne auf der nächsten Seite deine Publikumsliste, wähle dann ein Analytics-Profil und ein Google-Ads-Konto zur Verwendung mit deiner Liste aus:

Als Nächstes kannst du unter „Zielgruppe definieren“ angeben, wen du in der Zielgruppe möchtest. Wenn du deine Kampagne so schnell wie möglich starten möchtest, kannst du die von Google-Analytics vorgefertigte Liste der empfohlenen Zielgruppen nutzen.

Alternativ kann man auch eine eigene benutzerdefinierte Zielgruppe einzurichten. Hier gibt es eine Menge von Targeting-Optionen, mit denen man herumspielen kann, einschließlich eines eCommerce-Fensters:

Wie du siehst, ist das eCommerce-Fenster in erster Linie für Unternehmen gedacht, die Upselling bei bestehenden Kunden anstreben (wenn du Website-Besucher, die noch nichts gekauft haben, segmentieren möchtest, verwende stattdessen das Bedingungen-Fenster).

Nehmen wir beispielsweise an, du besitzt einen eCommerce-Shop, der Bekleidung verkauft, und du möchtest deine neue Kollektion bei bestehenden Kunden mit hohem Bestellwert bewerben. Angenommen, der durchschnittliche Bestellwert liegt bei 80€, aber du möchtest Kunden erreichen, die mehr als 120€ für einen einzigen Kauf ausgeben, dann kannst du die Option „Einnahmen“ im Abschnitt „eCommerce“ verwenden, um genau dies zu erreichen.

Wenn du mit dem Einrichten deiner Zielgruppe fertig bist, musst du deine Zielgruppe nur noch abspeichern und schon kannst du loslegen!

Remarketing-Kampagne auf Google Ads erstellen

Sobald du deine Zielgruppe in Google Analytics speicherst, ist sie in den Google Ads-Konten verfügbar, die du bei der Erstellung der Zielgruppe angegeben hast. Jetzt musst du nur noch eine Remarketing-Kampagne auf Google Ads einrichten und deine Anzeigen live schalten!

Melde dich dazu in deinem Google Ads-Konto an, klicke dann auf „Kampagnen“ und dann auf das blaue „+“:

Klicke dann auf „Neue Kampagne“ und wähle dein Kampagnenziel:

Wähle deinen Kampagnentyp aus und gib die erforderlichen Informationen ein, einschließlich der URL deiner Website, der Zielstandorte, der Gebote und mehr.

Wenn du zum Abschnitt „Budget“ kommst, klicke auf „Weitere Einstellungen“ und scrolle dann bis zum „Zielgruppen“-Abschnitt unter „Personen“. Klicke von hier aus auf „Durchsuchen“ und dann auf „Wie sie mit Ihrem Unternehmen interagiert haben“:

Suche die zuvor in Google Analytics erstellte Zielgruppenliste und wähle sie aus. Fahre dann mit der Erstellung deiner Anzeigen fort, um die Erstellung deiner Kampagne abzuschließen.

5 Taktiken zur Verbesserung deiner Google-Remarketing-Kampagnen

Da du nun mit der Einrichtung deiner Remarketing-Kampagnen vertraut bist, findest du hier einige Taktiken, mit denen du die Wirksamkeit deiner Remarketing-Anzeigen steigern kannst.

1. Experimentiere mit RSLAs

Viele Marketer und Unternehmer setzen Remarketing Anzeigen mit Display Anzeigen gleich, aber man kann tatsächlich auch Remarketing-Suchanzeigen einrichten. Google nennt sie Remarketing-Listen für Suchanzeigen, kurz RSLAs (Remarketing Lists for Search Ads).

Sobald jemand deine Website besucht hat, kannst du die Person zu einer Zielgruppenliste in deinem Konto hinzufügen. Wenn eine Person auf dieser Liste eine neue Suche bei Google durchführt, kannst du eine Suchanzeige schalten und sie davon überzeugen, deine Website erneut zu besuchen. Wenn du zu den Personen gehörst, die mit RSLAs experimentieren möchten, findest du hier zwei RSLA-Strategien, die Google empfiehlt:

Strategie 1: Erhöhe die Gebote für bestehende Keywords für Besucher auf deinen Remarketing-Listen.

Du kannst dein Gebot um 25% für diejenigen erhöhen, die deine Website in den letzten 30 Tagen bereits besucht haben. Oder du kannst Besuchern der Website, die Artikel in einen Einkaufswagen gelegt, diese aber noch nicht gekauft haben, eine andere Anzeige mit einem Rabattcode zeigen.

Strategie 2: Nutze Keywords, die du normalerweise nicht nutzen würdest.

Wenn man eine Google-Suchkampagne durchführt, möchte man in der Regel Anzeigen für Keywords schalten, die dem Angebot sehr nahe kommen – vor allem, wenn die Suche mehrdeutig sein könnte.

Wenn jedoch jemand zuvor deine Website besucht hat, kannst du auf Keywords setzen, die weniger spezifisch sind. Ihr bisheriges Browsing-Verhalten zeigt, dass sie möglicherweise an deinen Produkten interessiert sind, weil sie deine Website schon einmal besucht haben, auch wenn sie bei ihrer zweiten Suche nicht die genauen Keywords verwendet haben.

Achte darauf, dies nur für Zielgruppen zu tun, die deine Website kürzlich besucht haben oder in der Vergangenheit Kunde bei dir waren. So verschwendest du dein Werbebudget nicht für irrelevante Keywords.

2. Nutze dynamisches Remarketing für deine Produkte oder Dienstleistungen

Kurze Anmerkung: Dynamische Remarketing-Anzeigen eignen sich am besten für eCommerce-Shops. Wenn du ein SaaS-Unternehmen oder ein Nicht-eCommerce-Unternehmen betreibst, kannst du diesen Abschnitt also ruhig überspringen.

Mit Standard-Remarketing-Anzeigen würdest du jedem, der deine Anzeigen sieht, dasselbe allgemeine Bild vermitteln. Wenn du dynamische Remarketing-Anzeigen verwendest, ändert sich das Bild deiner Anzeigen in Abhängigkeit von dem spezifischen Produkt, das der Besucher auf deiner Website besucht hat.

Dynamische Produktanzeigen nutzen deinen Google-Produktdaten-Feed, um deinen Besuchern die Produkte zu zeigen, die sie sich angesehen haben. Bildquelle

Beachte, dass du einen Produktdatenfeed (eine Bestandsliste, aus der Google Daten abrufen kann) einrichten musst, bevor du dynamische Remarketing-Anzeigen schalten kannst. Hier sind die einzelnen Schritte:

  1. Erstelle ein Google-Merchant-Konto auf der Google-Merchant-Seite
  2. Lade deinen Feed in das Merchant-Centre hoch

Pro-Tipp: Es ist auch möglich, den Feed so zu planen, dass er automatisch hochgeladen wird, aber dies erfordert etwas technisches Fachwissen. Die bekannteren eCommerce-Plattformen wie Shopify, BigCommerce, WooCommerce oder Magento haben viele Plugins, die dies erledigen.

3. Remarketing an Website-Besucher auf YouTube

Was das Remarketing betrifft ist YouTube ein ziemlich vielseitiger Kanal.

Deine Anzeigen können an mehreren Stellen auf YouTube geschaltet werden. Bildquelle

Grundsätzlich kannst du YouTube-Anzeigen zum Remarketing an deine Website-Besucher erstellen.

Gleichzeitig bietet Google auch die Möglichkeit, Verbraucher zu erreichen, die ein bestimmtes Video angesehen haben (auf deinem Kanal oder einem Kanal eines Konkurrenten), einen Kanal abonniert haben, ein Video kommentiert haben und vieles mehr.

Hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Ausführen von Remarketing-Anzeigen auf YouTube:

  1. Verknüpfe deinen YouTube-Kanal mit deinem Google-Ads-Konto
  2. Erstelle deine Video-Anzeige und lade sie auf YouTube hoch. (Um eine YouTube-Anzeige zu erstellen, kannst du entweder ein Video aus deinem YouTube-Kanal auswählen oder die YouTube-URL eines Videos kopieren und einfügen, um ein Video hochzuladen. Wenn du beabsichtigst, letzteres zu tun, stelle sicher, dass du die Rechte an dem Video besitzt und es in deiner Werbekampagne verwenden darfst).
  3. Melde dich bei Google-Ads an und erstelle eine Video-Kampagne.
  4. Wie bereits erwähnt, navigierst du zum Abschnitt „Zielgruppen“ unter „Personen“, klickst auf „Durchsuchen“ und dann auf „Wie sie mit deinem Unternehmen interagiert haben“, um die gewünschte Remarketingliste auszuwählen.
  5. Wähle das Video aus, das du in deiner Anzeigenkampagne verwenden möchtest und gib die Überschrift, Beschreibung, URL usw. ein.
  6. Speichere deine Kampagne, lehn dich zurück und warte darauf, dass sich die Ansichten – und Klicks – vervielfachen!

4. Verwende Customer-Match, um deine E-Mail-Abonnenten mit Anzeigen zu bespielen

Wie die RSLAs ist der Kundenabgleich, oder auch Customer-Match, eine weniger bekannte Remarketing-Taktik, die vielen Unternehmern nicht bekannt ist.

Verwende Google-Customer-Match, um Anzeigen für deine bestehenden Kundenlisten zu schalten oder Personen zu finden, die deinen Kunden ähnlich sind. Bildquelle

Mit Customer-Match kannst du deine E-Mail-Liste hochladen, um deinen Kunden Remarketing-Anzeigen über Suchanzeigen, Shopping, Gmail und YouTube zu zeigen. Wenn du beispielsweise die E-Mails deiner Kunden in dein Google Ads-Konto hochgeladen hast, kannst du anschließend Gmail-Anzeigen wie diese erstellen, um deine bestehenden Kunden erneut anzusprechen:

Es gibt allerdings einen Nachteil… Customer-Match ist nicht für alle Unternehmen verfügbar. Um Customer-Match verwenden zu können, muss dein Konto:

  • Bisher stets die Richtlinien eingehalten haben.
  • Ein gutes Zahlungsverhalten aufweisen.
  • Mindestens 90 Tage Historie in Google Ads aufweisen.
  • Mehr als 40.000€ Werbeausgaben aufweisen.

Darüber hinaus benötigst du einen dir zugeordneten Google Ads Kundenbetreuer.

Wenn du die oben genannten Anforderungen erfüllst, dann schlage ich vor, diese Strategie auszuprobieren – es ist eine gute Möglichkeit, sich an deine bestehenden Kunden zu wenden und Zielgruppen zu finden, die deinen bestehenden Kunden oder Abonnenten sehr ähnlich sind. Falls du die Anforderungen nicht erfüllt hast: hoffen wir einfach, dass das Feature in Zukunft weiteren Werbetreibenden freigegeben wird!

5. Segmentiere Webseiten-Besucher nach Aktionen, die sie auf deiner Webseite ausgeführt haben

Wenn du den Begriff „Remarketing“ erwähnst, denkst du vielleicht automatisch an Remarketing an potenzielle Kunden, die deine Website besucht und nichts gekauft haben.

Aber wie wir bereits besprochen haben, ist Remarketing viel mehr als das – du kannst zum Beispiel an Kunden, die bereits gekauft haben, einen höherwertigen Artikel verkaufen.

Vor diesem Hintergrund empfehle ich, einige Remarketing-Listen zu erstellen und verschiedene Remarketing-Kampagnen zu erstellen, je nachdem, welche Aktionen die einzelnen Nutzersegmente auf der Website durchgeführt haben. Hier sind einige Beispiele:

  • eCommerce: Für Benutzer, die deine Kategorie-Seite durchsucht haben (z.B. shopname.de/turnschuhe)
    • Schalte RSLA-Anzeigen, um Benutzer anzusprechen, die nach ähnlichen Anfragen suchen (z.B. „online Turnschuhe kaufen“).
  • eCommerce: Für Benutzer, die ein Produkt in ihren Warenkorb gelegt haben (aber nicht gekauft haben)
    • Schalte dynamische Remarketing-Anzeigen.
  • SaaS: Für Benutzer, die deine Preisseite angesehen haben
    • Schalte Remarketing-Anzeigen, die Kundenrezensionen enthalten oder einen erweiterten kostenlosen Test oder eine Demo anbieten
  • eCommerce oder SaaS: Für bestehende Kunden, an die du höherwertige Artikel oder Dienstleistungen verkaufen möchtest
    • Verwende Zielgruppenlisten oder Customer-Match, um Such-, Shopping-, GMail- und YouTube-Remarketing-Anzeigen zu schalten.

BONUS: Segmentiere Website-Besucher nach Zeitraum

Wenn du deine Website-Besucher auf der Grundlage eines Zeitraums ansprechen möchtest, kannst du beim Einrichten deiner Anzeigen das Feld „Mitgliedschaftsdauer“ anpassen.

Dies bezieht sich auf die Anzahl der Tage, an denen Benutzer innerhalb der angegebenen Zielgruppe für die Zustellung von Anzeigen berechtigt sind.

Wenn du z.B. auf Webseite-Besucher abzielst und die Mitgliedschaftsdauer auf 7 Tage festlegst, bedeutet dies, dass jemand, der deine Webseite vor 8 Tagen angesehen hat, KEINE Werbung erhalten wird.

Wenn du dich fragst, was die optimale Mitgliedschaftsdauer ist, hängt dies von der Art deines Unternehmens ab.

Als Online-Händler, der sich an Warenkorb-Abbrecher richtet, solltest du deine Mitgliedschaftsdauer in kleinere Segmente aufteilen (denn je länger sie ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer deine Webseite erneut besucht und seinen Kauf abschließt).

Für Unternehmen, bei denen der Verkaufszyklus länger ist, wie z.B. SaaS oder B2B-Diensleistungen, ist es jedoch sinnvoll, die Dauer der Mitgliedschaft zu verlängern und die Anzeigen den Nutzern über einen längeren Zeitraum zu zeigen.

BONUS: Eine weitere Möglichkeit, Webseiten-Besucher nach Zeitraum zu segmentieren

Neben der Angabe der Mitgliedschaftsdauer kannst du deine Website-Besucher auch segmentieren, indem du ihnen verschiedene Anzeigen zeigst.

Kunden, die ihren Einkauf vor einem Tag abgebrochen haben, sehen Anzeige Nr. 1, Kunden, die ihren Einkauf vor sieben Tagen abgebrochen haben, sehen Anzeige Nr. 2, und Kunden, die ihren Einkauf vor 21 Tagen abgebrochen haben, sehen Anzeige Nr. 3.

Nun hat die erste Kundenkategorie (diejenigen, die ihren Einkaufswagen vor einem Tag aufgegeben haben) das größte Potenzial für eine Conversion, also könnte man sich dafür entscheiden, ihnen eine einfache, dynamische Remarketing-Anzeige mit dem Produkt, nach dem sie suchten, anzuzeigen.

Für diejenigen, die ihren Einkauf vor einer Woche abgebrochen haben, steht wahrscheinlich noch etwas zwischen ihnen und ihrem Kauf. Du könntest Produktbewertungen, Kundenrezensionen oder Testimonials verwenden, um ihnen einen zusätzlichen Anstoß zu geben.

Schließlich sind diejenigen, die ihren Einkauf vor 21 Tagen abgebrochen haben, wahrscheinlich am wenigsten an einem Kauf interessiert. Wenn du sie also dazu verleiten möchtest, ihre Bestellung abzuschließen, musst du dir ein wirklich überzeugendes Angebot ausdenken. Schalte beispielsweise eine Anzeige mit einem Rabattcode. Um die Dringlichkeit zu erhöhen, machst du den Rabattcode am besten nur für eine begrenzte Zeit gültig.

Ein letztes Wort zum Einsatz von Remarketing-Anzeigen zur Gewinnsteigerung

Fantastisch, du hast es bis zum Ende unseres Guides zu Remarketing-Anzeigen geschafft. Das schreit nach einem High-Five!

Zum Abschluss dieses Artikels ist hier eine kurze Zusammenfassung von dem, was wir besprochen haben:

  • Remarketing-Anzeigen haben im Durchschnitt höhere Clickthrough-Raten (0,7% im Vergleich zu 0,07% bei Display-Anzeigen), und Webseiten-Besucher, die Remarketing-Anzeigen sehen, haben eine 70% höhere Wahrscheinlichkeit, auf einer Website einen Kauf abzuschließen.
  • Um Remarketing-Kampagnen auf Google Ads durchzuführen, erstelle zunächst deine Remarketing-Listen in Google Analytics und erstelle dann deine Remarketing-Kampagne auf Google Ads.
  • Du kannst deine Google Remarketing Anzeigen erweitern, indem du mit RSLAs experimentierst, dynamisches Remarketing, Remarketing auf YouTube, Remarketing an E-Mail-Abonnenten, den Aufbau von Zielgruppen für bestimmte auf deiner Website durchgeführte Aktionen und die Segmentierung von Website-Besuchern nach Zeitraum einsetzt.

Das Fazit? Unabhängig davon, ob du einen eCommerce-Shop oder ein SaaS-Unternehmen betreibst, Remarketing-Anzeigen bilden einen enormen Vorteil, der dir helfen kann, die Conversion-Rate zu steigern und mehr Umsatz zu generieren.

Falls du dies noch nicht getan hast, starte noch heute mit dem Remarketing und bereite dich darauf vor, dass deine Conversions und Umsätze in die Höhe schießen!

Ruba Aramouny

Ruba Aramouny

As the founder and strategic director of Solid Marketing, Ruba helps companies of all sizes integrate PPC advertising and Email automation into their digital strategy for brand promotion, demand generation, and customer acquisition. Her clients include Fortune 500 corporations from the consumer goods and retail space, as well as industry-leading E-commerce and SaaS businesses.

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